Die letzten Tage der Vorbereitung und Ruhe vor der großen Trans Continental Ride-Reise.
TCR – 3
Sonntag, 4. Mai. Ankunft in Malaga. Nach monatelanger Vorbereitung steht mein Rad-Abenteuer, das mich in den nächsten zwei Monaten quer durch Europa führen wird, kurz vor dem Start. „KATIE“, mein Rad und Begleiterin auf meiner Tour, ist noch in der Box. Mir bleiben zwei Tage Zeit für das Setup und einen letzten Material- und Ausrüstungs-Check.
Auf der Einkaufsliste stehen jetzt wieder CO2-Patronen (für die Pumpe) und Gaskartuschen für den Campingkocher. Beide haben den Security-Check am Flughafen Wien nicht bestanden.

TCR – 1
Dienstag, 6 Mai. Das Kribbeln im Bauch wächst. Der letzte gemeinsame Urlaubstag mit Rosemarie in Südspanien. Morgen früh um 8:00 werden wir uns am Flughafen Malaga verabschieden. Sie ist dann in ca. 2 Stunden zuhause. Ich brauche mit meinem Umweg ungefähr 2 Monate…
Am Vormittag habe ich KATIE aus der Transportbox befreit …
… sie ist nun ebenfalls startklar.

Auch die Materialliste ist wieder vollständig. Ich habe Ersatz für die in Schwechat hängen gebliebenen Gaskartuschen und CO2-Patronen gefunden. Gaskartuschen bekommt man in Spanien übrigens in einer „Ferreteria“, einer Eisenwarehandlung.
Danke an Simon Jäger für seinen Tipp im Kommentar. Ja, ich habe eine Mini-Pumpe dabei, wollte aber trotzdem für alle Fälle ein paar CO2-Patronen mitnehmen. Man weiß ja nie …
Der Plan für erste Etappe, die eigentlich ein Prolog ist: Vom Flughafen Malaga aus führt die Route über das Hinterland nach Marbella und dann die Küste entlang nach Gibraltar, dem ersten Zwischenziel. 150 km und 1400 Höhenmeter zum Einrollen ohne große Hürde. Am Weg liegen nur 14 leichte Anstiege, im Grunde bloß Hügel.

In Gibraltar wartet dann die erste richtige Challenge auf mich. Die ist kurz, aber knackig: Am Felsen von Gibraltar, dem „Affenberg“, sind 380 Höhenmeter auf 2,2 Kilometer zu nehmen – die durchschnittliche Steigung liegt bei 15,7 Prozent. Zumindest wenn ich der Garmin-Routenplanung glauben kann. Am Affenberg dürfte sich jedenfalls erstmals zeigen, wie bergtauglich mein Setup und meine Waden sind.

Der Rest des Weges nach Tarifa sollte wieder einfacher werden. Auf den verbleibenden 80 Kilometern sind nur noch 1000 Höhenmeter verteilt. Wobei der Wind allerdings ein rauer Gegner sein kann.

Ich hoffe jedenfalls, dass der Westwind vom Atlantik nicht allzu heftig ist. Die Kitesurfer von Tarifa mögen mir diesen Wunsch verzeihen.
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