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Interview | Mario Garcia: „Leidenschaft tötet“

Ein Interview mit dem Mediendesigner Mario Garcia (Twitter: @DrMarioRGarcia), Gründer von Garcia Media.  Mit über 65 Jahren hat Garcia rund 40 Jahre Erfahrung im Mediendesign und seine Ideen sind immer noch frisch wie am ersten Tag. Kern des Gesprächs ist Social Media, eines von Mario Garcias Lieblingsthemen. Vorab noch schnell eine Empfehlung für sein Mario Blog, eine ständige Inspirationsquelle.

Fernsehen, Radio und Zeitungen haben mit den Social Media Plattformen neue Konkurrenten bekommen: Nachrichten werden über soziale Netzwerke verbreitet. Wie sollen die Medien darauf reagieren?
Mario Garcia: Wenn heute ein Zugsunglück passiert, dann ist sicher jemand mit einem Smartphone in der Nähe, der ein Foto macht und es twittert. Bis ein professioneller Reporter eintrifft ist vergeht sicher eine halbe Stunde. So wird heute über Ereignisse berichtet. Man kann das nicht aufhalten. Wenn es schon zu Adams und Evas Zeiten Smartphones gegeben hätte, wäre auch die Vertreibung aus dem Paradies getwittert worden. Aber Tweets haben nur 140 Zeichen. Darin steht bloß „Adam und Eva wurden aus dem Paradies vertrieben“. Es ist die Aufgabe der Medien, der Geschichte auf den Grund zu gehen, weshalb. Die Leute brauchen jemand, der ihnen erklärt, was die Nachricht bedeutet. Hier endet Twitter und beginnt der Journalismus. Journalisten müssen ihre Arbeit und die Medien Form ihrer Berichterstattung anpassen.

Nachrichten werden jetzt auf Social Media Plattformen diskutiert. Es gab aber immer schon die Möglichkeit, mit Journalisten zu interagieren. Leserbriefe zu schreiben, beim Radio anzurufen oder E-Mails zu schicken. Was ist jetzt anders?
Auf den Social Media Plattformen läuft die Kommunikation zwischen den Lesern ab und sie ist einfacher geworden. Ich selbst habe nie einen Leserbrief an eine Zeitung geschrieben. Eines Tages habe ich aber im Time Magazin einen Artikel über Kuba gelesen, der mich aufgeregt hat. Ich hatte meinen Computer vor mir, habe losgetippt, auf „senden“ geklickt, und das war es. Der Leserbrief wurde abgedruckt. Hätte ich gewartet, bis ich zuhause gewesen wäre, dann wäre mein Ärger verflogen gewesen und ich hätte den Brief wohl nie geschrieben. Emotionen treiben die Leute zum Handeln an. Menschen töten aus Leidenschaft. Würden sie fünf Minuten nachdenken, dann würden sie das nicht tun. Die Technologie ermöglicht den Leuten, ihre Emotionen direkt mitzuteilen. Wenn man eine Facebook-Seite hat, dann kann man dort sagen, was man will. Man ist sein eigener Verleger, Fotograf und Video-Produzent. Nichts kann einen aufhalten. Diese Möglichkeit gab es bisher nicht.

Wie sollen die klassischen Medien die Social Media Plattformen nutzen?
Sie müssen sie beobachten und wissen, worüber auf den Social Media Plattformen diskutiert wird. Und die Plattformen sind natürlich großartige Marketing-Tools. Ich selbst nutze Twitter, um meinen eigenen Blog zu bewerben. Manchmal mit zwei, drei verschiedenen Tweets am Tag, um verschiedene Gruppen anzusprechen. Und wenn ich das Gefühl habe, dass das Thema auch die Facebook-Community interessieren könnte, dann schreibe ich dort auch noch eine Nachricht. Auf diese Art kann man eine Menge potenzieller Leser ansprechen. Man muss darüber nachdenken, wie man diese Plattformen für die eigenen Zwecke nutzt.

Fernsehen, Radio, Zeitungen sind kostspielige Unternehmen. Bloggen oder Twittern kann jeder. Kommt nun eine neue Mediendemokratie?
Das ist einer der größten Unterschiede zu früher. Wir haben Radio gehört und nicht dabei mitgemacht. Wir haben Zeitungen gelesen und nicht geschrieben. Die Menschen wollen jetzt mitreden, kommentieren und sich engagieren. Jeder, der etwas zu sagen hat kann das heute auch tun. Man hat die Möglichkeit, seine Gedanken zu verbreiten ohne sich um das Weitere kümmern zu müssen. Das gab es noch nie zuvor. Smartphones und das mobile Internet sind die Werkzeuge dafür. Sie treiben die Veränderungen voran. Und lösen eine Revolution aus. Menschen gehen in ein Restaurant, mögen was sie essen, fotografieren es und teilen das Foto auf Facebook. Sofort weiß ganze Welt, wie es ist, in dem Lokal zu essen. Das können selbst Leute, die nicht einmal ein Bankkonto haben und keine tausend Euro im Monat verdienen.

In Österreich läuft ein Rechtsstreit um die Facebook-Auftritte des ORF. Der Verfassungsgerichtshof soll bald darüber entscheiden. Was würde es bedeuten, wenn Journalisten Social Media Plattformen nicht mehr nutzen dürften?
Rechtliche Einschränkungen können kurze Zeit ein Problem und ein Hindernis sein. Plattformen wie Facebook oder Twitter sind aber neue Medien und neue Wege in der Kommunikation der Menschen. Gesetze werden sie nicht aufhalten. Die meisten Menschen, die diese Netzwerke nutzen sind erst in ihren Zwanzigern und Dreißigern. Und diese Netzwerke sind ein Teil ihres Lebens. Wir werden bald Spezialnetzwerke für unterschiedliche Gruppen wie Schwarze oder Latinos sehen. Man kann Journalisten nicht mit Gesetzen von Social Media Plattformen fernhalten. Facebook ist heute der zentrale Platz, auf dem sich die Leute treffen. Die ganze Welt ist dort versammelt, vom Morgen bis zum Abend. Um Nachrichten zu lesen, auszutauschen und mit Freunden zu chatten. Die traditionellen Medien dürfen nicht an der Outlinie stehen und zusehen. Sie müssen dort sein, ihre eigenen Geschichten anbieten und darüber diskutieren.

Haben die traditionellen Medien in ihrer Form noch eine Zukunft über die nächsten zehn Jahre hinaus?
Ich bin überzeugt, dass sie eine Zukunft haben. Die Leute wollen Geschichten, und überall werden Geschichten erzählt. Als Zeitungen erfunden wurden dachte mach auch, niemand würde mehr Bücher lesen, weil es nun jeden Tag etwas Neues zu lesen gäbe. Man dachte, dass das Radio die Zeitungen und das Fernsehen das Radio ersetzen würde. Es gibt aber immer noch Bücher, Zeitungen, Radio, Fernsehen. Kein Medium tötet ein anderes. Aber die Medien werden sich anpassen müssen.

Zeit für Medienkompetenz bei Zeitungen und Magazinen

„Qualitätsjournalismus ist die Zukunft!“ Dieses Mantra habe ich in den vergangenen fünfzehn Jahren als aktiver Magazin- und Zeitungsjournalist immer wieder gehört. Das klingt auch logisch. Jede Wette, dass bei einer Straßenumfrage 100 Prozent unterschreiben, Informationen gut aufbereitet, klar und verständlich in Form und mit entsprechendem Tiefgang zu wollen. Dabei würde sicher die Hälfte der Befragten zuerst unterschreiben und dann an der nächsten Ecke zu einer Gratiszeitung greifen.

Der mit den Gratisblättern härter gewordene Kampf zwischen Boulevard- und Qualitätsjournalismus ist aber verglichen mit dem eigentlichen Problem der Printmedien nur eine Marginalie. Wer sich mit Trash zufrieden gibt wäre ohnehin niemals ein Stammleser oder gar ein Abonnent eines Qualitätsmediums geworden.

Das eigentliche Problem ist die gnadenlose Selbstüberschätzung, die viele Medienmacher in den letzten eineinhalb Jahrzehnten an den Tag gelegt haben und die an vielen Orten immer noch vorhanden ist. Dabei wurde in den Redaktionen ständig darüber geschrieben, wie das Internet die Welt verändert – wie E-Mails Briefe und Faxgeräte ablösten und sich Postkonzerne nach neuen Geschäftsfeldern umsehen mussten; wie der klassische Handel durch die Konkurrenz von Online-Plattformen wie Amazon oder eBay in die Bredouille kam; wie sich die Musikindustrie gegen Downloads aus dem Web wehrte und ihr dann erst von Napster und danach von Apple die Grenzen aufgezeigt wurden. Inzwischen erscheint sogar die traditionsreiche Encyclopedia Britannica nicht mehr in gedruckter Form, sondern nur noch als Online-Edition. Trotzdem hat es niemand für möglich gehalten, dass die eigene Branche als nächste an der Reihe sein könnte.

Krank sparen

„Das Geld verdienen wir immer noch mit Print“ ist der Stehsatz, der als Antwort auf die Frage nach zukunftsorientierten Online-Strategien immer schnell bei der Hand war. Nachsatz: „Ein guter Online-Auftritt kostet Geld. Wer soll den bezahlen?“ Dabei gingen die Verkaufszahlen und Auflagen fast überall kontinuierlich zurück. Als Folge sanken die Werbeeinnahmen und die Verlage mussten sparen. Kosten senken, den Umfang ihrer Produkte reduzieren und Personal abbauen. Trotzdem galten Warner weiterhin als Kassandra.

Ende 2012 ist der Gürtel bei vielen Medien so eng geschnürt, dass er nicht mehr weiter zugezogen werden kann, ohne dass sie sich dabei selbst strangulieren. In Deutschland hat das Zeitungssterben bei der etablierten Frankfurter Rundschau und der Financial Times begonnen, in Österreich wird noch dagegen gehalten. Plötzlich dämmert es, dass mit Print doch nicht mehr so viel Geld verdient werden kann und Strategien und Geschäftsmodelle fehlen, um das Werk wieder in Schwung zu bringen.

Mit gedruckten Sparpaketen, die man zum vollen Preis zu verkaufen versucht, geht das nicht. Leser finden Informationen die sie brauchen online. Lesen hier einen Artikel, sehen sich dort ein Video an und holen sich Hintergrundinformationen und Spezialwissen an dritter Stelle. Ohne fürchten zu müssen, dass die Qualität auf der Strecke bleibt.

Googlen, Twittern und Facebooken

Auch das hat unter den Medienmachern kaum jemand für möglich gehalten: Dass die Leser einmal selbst Informationen suchen. „So viel Medienkompetenz hat kaum jemand“ war die Reaktion auf Hinweise, dass sich das Mediennutzungsverhalten verändern wird. Auf welch hohem Ross kann man sitzen? Wer intelligent genug ist, eine Qualitätszeitung zu lesen ist auch intelligent genug, Informationen im Internet zu suchen und zu finden. Schon einmal etwas von Google gehört? Der weißen Website mit dem bunten Logo und dem Eingabefenster für die Internet-Suche? Von Twitter oder Facebook, wo sich Freunde und Bekannte gegenseitig informieren, was es Interessantes und Lesenswertes gibt?

Google ist vor fast genau 15 Jahren gestartet, Facebook vor acht Jahren und Twitter vor sechs Jahren.  Die ersten Blogs sind Mitte der 1990er Jahre aufgetaucht und 2004 wurde das Wort „Blog“ vom US-Wörterbuchverlag Merriam-Webster sogar zum Wort des Jahres gewählt. Die meisten Zeitungen und  Magazine haben darauf typisch ignorant-überheblich reagiert und viele sind sich der Bedeutung der neuen Plattformen bis heute nicht richtig bewusst, wissen nicht richtig damit umzugehen. Und das ständig verfügbare mobile Internet gibt den neuen Kommunikationsplattformen immer weiteren Auftrieb. Es ist allerhöchste Zeit für mehr Medienkompetenz bei den Printmedien, für neue Überlebensstrategien, denn in den nächsten fünf Jahren wird im Zeitungs- und Magazinmarkt mit Sicherheit kaum ein Stein auf dem anderen bleiben.

Journalismus 2.0

Die Styria Gruppe, zu der auch das WirtschaftsBlatt gehört, hat unter dem Titel „Digital Media Basics“ Seminaren zur Weiterbildung von Online Journalisten gestartet. Christian Moser, der das Projekt seitens der Styria Personalentwicklung leitet, lud mich ein, bei der Kick-Off-Veranstaltung einen Vortrag zum „Journalismus 2.0“ zu halten: Was bedeutet Online-Journalismus, welche Unterschiede gibt es zum klassischen Journalismus und wie sollten Redaktionen strukturiert sein? Hier ist das Manuskript zum Vortrag. Zur Ausnahme mal in Englisch.

Journalism 2.0

I have been working as a print journalist for the bulk of my career, for monthly and weekly magazines before I joined the daily WirtschaftsBlatt about a year ago. For more than 17 years I observed the evolution of the internet and mobile phones in the world of communication and media.

New York Times Website, December 18th 1996
New York Times Website, December 18th 1996
www.apple.com in July 1997 and in October 2012
www.apple.com in July 1997 and in October 2012

I remember that in the mid 1990’s when discussions were still at a level where among others questions were asked like: “Are mobile phones going to be more than a tool for top-managers?” Another frequent question was: “Who really needs an internet-access at home? Isn’t the internet something that only huge companies and maybe universities need?” The big media houses were among the first to adapt the world wide web. Of course back then nobody could imagine the future. Who witch a 14.4 k modem would have? The internet well deserved its nickname “World Wide Wait”. Not even science fiction movies had predicted the massive changes that were so close at hand. The internet? The internet on mobile phones? There hadn’t been mobile phones in any science fiction movies except the “Communicator” in the original Star Trek series.

Science Fiction in 1965: The Star Trek Communicator

Science Fiction in 1965: The Star Trek Communicator

 

20 years ago nobody predicted a world where we have all the information we want and need delivered by palm-sized devices like the iPhone or an Android smartphone at a fingertip.

Reality in 2012: The iPhone 5 and information at a fingertip

Reality in 2012: The iPhone 5 and information at a fingertip

The last decade, and especially the last five years have been astonishing. The combined power of mobile communication and the internet heralded a new era. A really revolutionary era that not only shook the media world, the music and the film industry but even governments – we observed this during the Arab Spring of the year 2011 or the riots in England in the August of the same year.

Internet and media

The power of the two technologies had a massive effect on media publishers throughout the world and their staff, notably the journalists. But while media houses have embraced the internet as a platform or at least try to do so many journalists still havent’t really got into it. It’s sad but true: The way most journalists work has hardly changed over the past 15 years.

OK, in a modern editorial office we have a computer for everybody. The computers are connected to make the workflow easier. Yes, journalists use the internet to search for information. But this is only a passive use of the web. Besides that most journalists still do their work just as they did it ten or 15 years ago.

Journalist at work: 1950 – 2012: Different equipment but same attitude
Journalist at work: 1950 – 2012: Different equipment but same attitude

Print journalists have shown a special resistance against changes. One of the main reasons is the way the work in editorial offices is structured. Usually print editors meet in the morning to set up the paper of the next day. They suggest stories that are accepted by the editor in chief. There they get their OK to do the stories and space is assigned in the next day’s paper. Then they return to their desks and do their research, make phone calls or maybe meet somebody. When all the needed information is gathered they write a text. Finished. Time to call it a day.

Of course this description is very simplified. But it is a fact that print editors can rely on a bulk of people to do parts of the work that makes their stories worth reading. The photo department either sends out a photographer or picks a stock photo for the article, the layout and graphic department designs and finishes the page where the article is going to be published and a corrector will edit typing errors. The newspaper will be printed and published the next day where the same procedure starts again. It’s the online departement’s job to guarantee that the article can be also be found on the website of the paper.

Editorial print office: Division of labour among editors, photographers, graphic designers and readers
Editorial print office: Division of labour among editors, photographers, graphic designers and readers

This is not the way it will work in future. For decades, and as for newspapers centuries, being in the media business was a very costly venture. It took and still takes a fortune and a long breath to enter the media business with a newspaper, magazine, radio- or tv-station. To run the business on a daily business and hopefully in the end earn a decent profit. The internet has given power to the people. Today everybody can enter the media business without taking financial risks. Not on a large scale, but it is possible. All it takes is a computer, a tablet PC or a smartphone, internet access and some time.

Everybody can set up a webpage, start an internet blog or simply use social media platforms like Facebook or Twitter to interact with the whole world. To promote an opinion or to spread news. And if the opinion is catchy and the news is interesting, they will find an audience and be spread further. By the end of July Twitter had surpassed the 500 million user hurdle. And at the beginning of October Facebook stated that it had over a billion users. All of them use their computers and mobile phones not only to chat among friends but to spread news. Instantly and faster than we ever thought it could happen.

Arab Spring 2011: 15.362 #ArabSpring Tweets; 34.789.925 Retweets
Arab Spring 2011: 15.362 #ArabSpring Tweets; 34.789.925 Retweets

I do not want to focus too much on the power of Twitter or Facebook since the social networks are the topic of a different speech. But as a journalist one must not underrate their power. And they must not underrate the power of the rising young journalists that use all the media formats to promote their ideas and their stories. For a long time the golden rule of journalism was to give an answer to the five Ws:

  • What happened?
  • Who is it about?
  • Where did it take place?
  • When did it take place?
  • Why did it happen?

A story was a good story if it gave an answer to these questions. Today these answers are no longer enough. The internet has changed and raised the challenges for the modern journalist. By the time a newspaper is published in the morning the “Ws” have already been spread via the various internet platforms. The information “what, where or who”, like “there is a fire in the street, police attacked with bricks” is no longer hot news because it has already been spread by the people.

Who, what, where, when,... Twitter answers questions in 140 characters and instant photos faster than any news agency

The questions that readers need answers to are:

  • What was the cause?
  • Which effect will it have?
  • What impact does this have on my life?
  • How do I have to react?
  • Where will this lead to?


Google and more

As a consequence Journalists have to change the way they work. But not only because people ask different questions and need different answers. There are more reasons. When it comes to storytelling there have always been and will always be a couple of simple rules that journalists have to obey when they write a story:

  • There has to be a catchy headline, one that fits the story and makes people curious
  • Not every story gets a photo to support it. But a good photo always guarantees attraction
  • The lead has to lead into the story, to sum up the key message
  • The most important information has to come first, in the first paragraph
  • The second paragraph must provide an explanation and background information
  • The story must be sported with quotes and contra-quotes

If these rules are not obeyed a story won’t be read, even if there is some exclusive and hot news hidden somewhere in it. Even the hottest news will not reach its audience if a story a journalist does not obey these rules. There are different rules for different types of media. For print-journalism, television, radio and of course online-journalism as well. In online journalism one of the most important rules that an article can easily be found. News-portals of media houses are a good harbour for stories, if the portals are lean and well designed with and the stories are well positioned frequent visitors of a news portal will find and hopefully read the article.

But there are thousands of people in the internet that might be interested in a particular story but do not visit a portal on a regular basis or might not even know that a certain portal exists. People are using search engines like Google or to a much lesser part Bing to check the internet for information on a special topic. They get information via Twitter, Facebook, RSS feeds or news aggregators like Flipboard that search the web content for special keywords which can be defined by the users. If somebody wants to renovate a building he will be interested in special information on that topic. In print an article might be headlined “Bright new sight”. If the story is accompanied with a good photo the reader will instantly know what the article is about. Another example: In print an article about the crisis in the European Union might be headlined “Quo vadis?” If the story is accompanied with a picture of a Euro coin or the European Union flag every reader will instantly know what the article is about.

In online journalism headlines like these do not work. Not if the author of the article is aware that beside the frequent users of the portal there are more people out there. Google and all the other search engines or news aggregators check the internet for keywords. Keywords are linked to certain topics. “Bright new sight” or “Quo vadis” are headlines with virtually no keywords at all. They may headline an article on fashion, travelling, sport, food – almost anything. The search engines cannot link them to a certain topic.

Headlines in print and online: Same story, different title: Search engine optimization
Headlines in print and online: Same story, different title: Search engine optimization

The differences between print and online storytelling also shows in use of quotes in the headlines of articles. At WirtschaftsBlatt we recently had an interview with Hannes Ametsreiter, the CEO of the Telekom Austria. The interview was held at a crucial time for the company. The Mexican America Movil, owned by the world richest man Carlos Slim, was just about to buy a 26 percent share of the Telekom Austria. In the newspaper the interview was titled with the quote “Last week I was in Mexico” No need to say that this title does not work in the internet. Search engines and news aggregators would more likely categorize the article as a private travelling report. A proper title for the internet could be “Telekom: CEO Ametsreiter negotiates with America Movil”.

Out of a sheer journalistic perspective one might argument that the second title is boring and not very inspired. Indeed the journalists who led the interview did come up with this argument when we changed the title from version one to version two. They stopped complaining when we showed them screenshots that proofed that changing the title the article had a massive impact on its ranking in Googles search result. It moved from a position somewhere on page two to number three on the first page of the search results. Do we interfere with the principle of journalistic freedom when we amend articles that way? I dare say no. About 40 percent of the traffic on WirtschaftsBlatt.at comes from Google and the number of clicks that come from the other mentioned portals and engines is rising on a monthly basis.

Every journalist has to keep this in mind. To be aware that it is not enough to write a story for a newspaper if it shall be featured online. That there are different rules and different success factors for different types of media. The intelligent use of keywords is not only essential within the title but also within the lead and also the first paragraphs of an online article. But there is more than keywords. Captions and alternative texts of the images used within an article, even the name of the file used, are also watched by search engines. This may sound a little technical but the alternative text is hidden behind an image and only shows up if for any reason the image cannot be displayed. It should give an idea what the article is about while the file name and the caption should be directly connected to the content of the image.

Another important topic when it comes to search engines is to set links within an article, links that lead to internal or external content as well. The more links, the better the search result. Again the most effective positions are right at the beginning of an article. Search engine results can also be influenced with additional content. An article may feature more images in a slideshow, a download of pdf-documents, additional links to RSS feeds or blogs and so on. The more additional content is offered the better the ranking within the search results. Again: I strongly believe that all these search engine related actions do not affect the journalistic freedom but are absolutely necessary because the internet is a different type of media. An additional special challenge is to adapt the content for mobile devices, smartphones and tablet PCs.

The editorial office

Print is not dead. Newspapers and magazines still have strong positions. Radio and television do so as well. But while the number of readers, listeners and viewers of these formats has been declining for years and years the number of visitors and users of internet and social media platforms has been rising. And still is. The mobile internet, smartphones and recently tablet PCs caused an enormous spin towards online.

The digital natives, younger people who grew up with the internet, have got used to receive information in new, enriched media formats via new platforms. Information that consists of traditional narrative text, images, sounds, videos and links. The barriers that once were between newspapers, radio and television are blurring. The internet combines all the media formats we know. More, the younger generation reads news that is being suggested to them by their friends and followers on Facebook and Twitter. They follow the links recommended by these people and watch videos on YouTube instead of hearing radio. And no matter if legal or not they even know how to find the latest blockbuster movie in the internet. For free.

Editors with a serious approach to their jobs can no longer neglect this. A good example is the work of Paul Lewis, editor at the British Guardian, during the London riots in the summer of 2011. Protesters organized themselves and spread news via mobile phones and social media platforms. Lewis used Twitter to find out where and when the people would congregate, He got there, did his research for the reports that were published in the newspaper. And he used Twitter promote his work within the protester-community.

London Riots 2011: Guardian editor Paul Lewis uses Twitter for his work
London Riots 2011: Guardian editor Paul Lewis uses Twitter for his work

Any journalist working in a media house must keep in mind that newspapers, magazines or the internet are just different platforms to promote stories. That these platforms follow different rules and have different communities.

Live-Blogging: App ScribbleLive: An easy to use blogging solution for live reports
Live-Blogging: App ScribbleLive: An easy to use blogging solution for live reports

New technologies like ScribbleLive enable journalists to publish stories, photos, short commentaries and even videos almost live. An expectation that is fast growing among readers since the rise of the social media platforms. So the work of an editor is no longer finished when the text has been working on fits into a newspaper layout. The communication with the readers should start way before, during the research. And in order to reach a wider audience additional information shall be offered via internet. Via Facebook or Twitter, maybe tease the public with an interesting part of the story to go and by the newspaper the next day. And in the best case write a commentary or a blog entry. This cannot be done by a small online department within a large editorial office. The editor that writes a story has the best knowledge on a topic and is the one who must spread this knowledge using all the available possibilities. Photographers must use their cameras to film a short video footage and graphic designers must learn to animate their work for online use.

For this we need a new structure in the editorial offices. The separation between print and online offices must be broken. Journalists must not think in one single format. An editor who does the research for a story also has to think about how the story can be told online, on a smartphone, on atablet PC: Which extras are needed? Can I add a video, a slide show or maybe an audio file? Which additional stories could promote the story in the internet? Yes, this means more work. For everybody that is involved. The bad news for the media houses is that they cannot reduce their staff. We will need even more journalists to be able to take the opportunities the internet offers today, to reach out to the audience on as many portals as possible. But if these opportunities are not taken the media houses will fail to attract a big share of its reader potential.

Journalisten und Social Media

Am Donnerstag, den 31. März 2012 hielt ich im Rahmen des PR-Tages 2012 einen Vortrag über Journalismus und Social Media. Der Standard war dabei im Auditorium und hat dankenswerter Weise einen Artikel dazu verfasst.

http://derstandard.at/1338558506232/PR-Tag-2012-Twitter-ist-die-schnellste-Nachrichtenagentur-der-Welt

Nachfolgend der Artikel zum Nachlesen.

Zum Ansehen der Präsentationsunterlagen auf Slideshare auf das Bild oder hier klicken

PR-Tag 2012

Twitter ist die „schnellste Nachrichtenagentur der Welt“

4. Juni 2012, 13:04

Was Journalisten davon haben, auf Social-Media-Plattformen vertreten zu sein: Peter Sempelmann, Leiter Digitale Medien beim „Wirtschaftsblatt“, über Communitypflege, Instant-Infos und Recherchetools

„Social Media ist für Journalisten eine große Herausforderung und Bereicherung. Eine Bereicherung, weil dadurch eine andere Art des Arbeitens und andere Art von Content möglich ist. Es reizt mich als Journalist, immer wieder Neues erleben“, sagt Peter Sempelmann beim PR-Tag, er ist beim „Wirtschaftsblatt“ für digitale Medien und die Onlineaktivitäten des Verlags zuständig.

Beim „Wirtschaftsblatt“ habe man bis vor einiger Zeit gemeint, Social Media sei nicht wichtig für ein Wirtschaftsmedium. Das habe sich geändert. Mittlerweile gibt es in Österreich rund 2,6 Millionen Facebook-Accounts, also sei doch ein relevanter Teil der „Wirtschaftsblatt“-Leser auf Facebook unterwegs. Und die Zahl der Twitter-Accounts sei sehr stark steigen.

Nachrichten am Tablett servieren

Sempelmann: „Als Journalist soll man sich dieser Entwicklung nicht verschließen.“ In Österreich sind die Menschen mit den meisten Twitter-Followern durchwegs Journalisten, zitiert er aus dem Social Media-Radar. Für Medienmacher sei es auch wichtig, auf Facebook vertreten zu sein. Vor allem, um zukünftige Leser dort abzuholen. Sempelmann: „Die Gruppe der Digital Natives beziehen ihre Infos aus Sozialen Netzwerken, die bekommen dort ihre Nachrichten am Tablett serviert.“

Präsent bleiben

Fakt sei, dass den Medienhäusern die Kunden Zug um Zug abhanden kommen, die Infos würden aus anderen Quellen bezogen. Sempelmann: „Twitter, Facebook & Co ersetzen zunehmend Tageszeitungen, TV, Radio oder auch die klassischen Onlineportale. Wenn wir da als Medienhäuser und Journalisten nicht mitspielen, sind wir im Kopf dieser Konsumenten nicht so präsent, wie wir sein sollten.“

Hinzu komme, dass der Content aus Social-Mediaplattformen eine wesentlich höhere Akzeptanz habe als andere Informationsquellen. Man finde dort Peergroups, die ein großes Vertrauen haben. Wichtig sei auch die Instant-Information, die vor allem Twitter möglich mache. Als Beispiel bringt er die Kurznachricht von Janis Krums mit einem Foto vom Flugzeug im Hudson River, das sich in Windeseile verbreitete, noch bevor eine Nachrichtenagentur darüber berichten konnte.

Schnellste Nachrichtenagentur der Welt

Twitter werde natürlich aktiv zur Informationsgewinnung genutzt, sei ein Recherchetool und „die schnellste Nachrichtenagentur der Welt“, sagt Sempelmann und in der täglichen Arbeit so wichtig wie der Reuters-Account. Wenn man den richtigen Leuten folgt, bekommt man dort Informationen, die man sonst nicht bekommen würde.

Die zweite Art, wie Twitter den Journalismus verändert, sei der sogenannte Crowd Journalism. Hier bringt er das bekannte Beispiel von Paul Lewis, er ist „Guardian“-Redakteur in London. Lewis hat die Möglichkeit der Twitter-Community im Zuge der Riots in London genutzt, er wusste so, wo die Riots stattfinden, und hat direkt über Twitter darüber berichtet. Diese Berichterstattung wurde auch mit Preisen ausgezeichnet. Wie er das macht, erzählt er in diesem Vortrags-Video (Youtube).

Kaum noch exklusive Nachrichten

Beim „Wirtschaftsblatt“ gibt es derzeit zwei Twitteraccounts, erzählt Sempelmann. Der erste sei ein automatisierter Feed, der jede halbe Stunde die aktuellen Meldungen der Website nach außen kommuniziert. Spannender sei der neue Ansatz, hier werden Redakteure angehalten, direkt von Veranstaltungen live zu kommunizieren. Diese zwei Channels könne man nicht mischen.

Die nächsten Schritte beim „Wirtschaftsblatt“ seien, dass alle Redakteure dazu gebracht werden sollen, einen eigenen Twitter-Account anzulegen. Derzeit würden etwa zwei Drittel der Redakteure Twitter noch gar nicht nutzen.

Manche hätten die Sorge, dass exklusive Meldungen durch Social Media zu schnell nach außen dringen, noch bevor der Artikel fertig sei und so auch andere Kollegen auf die Story aufmerksam würden. Sempelmann: „Aber heute gibt es kaum noch exklusive Geschichten, weil ohnehin alles über Soziale Netzwerke verbreitet wird.“ Die reine Nachricht, dass etwas passiert sei, wird in Zukunft kaum noch etwas wert sein. Die Aufgabe der Journalisten werde es sein, die Erklärung im Hintergrund dazu abzuliefern.

Scribble-Live-App

Ein Tool, das Journalisten die Arbeit einfacher mache, sei zum Beispiel die Scribble-Live-App. Damit könne man direkt in eine Homepage oder einen Blog hinein Fotos, Kommentare aus einer Veranstaltung schicken und auch Twitter- oder Facebook-Kommentare einbinden. Sempelmann: „Wenn man vor Ort ist, soll man diesen Ort des Geschehens auch nutzen um von dort aus Nachrichten zu liefern.“ Die Arbeit danach, das Erklären, erfolgt dann später.

Marktplatz

Facebook sieht Sempelmann als einen „Marktplatz für Nachrichten“. „Wenn jemand Fisch kaufen will, geht er auf den Naschmarkt. Wenn jemand Fisch verkaufen will, dann sollte er ihn auch dort anbieten.“ Für Medienleute gehe es darum, diese Community bestmöglich zu bedienen. Dabei gehe es aber nicht so sehr darum, Links auf Artikel zu posten. Wichtiger sei vielmehr, einen eigenen Social Media-Content zu Themen, über die diskutiert wird, mit Videos, Audiofiles, Fotos zu liefern oder einen Einblick in die Arbeit der Journalisten zu geben. Das könne dazu beitragen, eine Markenbindung zu schaffen, die dann dazu führen kann, dass sich jemand vielleicht doch die Zeitung kauft oder sich eine Fernsehsendung ansieht. Die Community müsse freilich auch entsprechend betreut werden.

Als Beispiel wohin hier die Entwicklung geht, bringt er die Social-Media-App des „Guardian“ auf Facebook. Sempelmann: „Einen ähnlichen Ansatz verfolgt auch das ‚Wall Street Journal‘ oder auch die ‚Kronen Zeitung‘ mit Krone.tv als Konkurrenz zum ORF„.

Google+, SlideShare, Pinterest

Google+ wiederum sei in Österreich noch relativ wenig verbreitet. Für Journalisten sei es aber wichtig, dort vertreten zu sein, sagt Sempelmann. Auch aus folgendem Grund: Die Google-Search reihe Beiträge von Journalisten nach oben, die mit Bild und der Angabe des Mediums bei Google+ vertreten sind.

Auch SlideShare-Anwendungen seien für Journalisten ein interessantes Tool für die tägliche Arbeit geworden. Hier könne man oft Präsentationen und Unterlagen von Unternehmen finden, an die man sonst nicht so leicht komme. Pinterest sei in Österreich noch relativ wenig bekannt und auch urheberrechtlich bedenklich. Aber es gehe einen großen Boom in diese Richtung. Xing, LinkedIn diene eher der Kontaktpflege im Businessbereich.

Höhere Relevanz

Warum es also wichtig ist für Medien, auf Social Media vertreten zu sein, fasst Sempelmann so zusammen: „Social-Media-Beiträge haben in Suchmaschinen höhere Relevanz, dadurch ergibt sich auch eine Steigerung der Reichweite und eine bessere Klickrate. Der Rücklauf des Traffics auf Online-Portale liegt derzeit durchschnittlich zwischen fünf und zehn Prozent, beim „Wirtschaftblatt“ ist dieser Wert bei ca. zwei bis drei Prozent.“

Die Präsenz von Medien auf Social Media-Netzwerken steigere natürlich die Seher- beziehungsweise Leserbindung und diene der Image- und der Markepflege. Natürlich seien oft persönliche und individuelle Meinungen von Journalisten oft genau das, was die Menschen interessiert. Oft sei es eine Gratwanderung, hier das Private vom Beruflichen zu trennen.

Koordination und Steuerung

Natürlich sei die Social Media-Präsent für Journalisten und Medienhäuser mit Arbeit verbunden. Sempelmann: „Es braucht in den Redaktionen jemanden, der sich der Social Media-Agenden annimmt, sie koordiniert und steuert.“ Die Aufgabe dieser Social Media-Redakteure sei es, die Plattformen zu beobachten und herauszufiltern, welche Themen dort diskutiert werden. Es gehe darum, aus diesem Diskurs heraus relevante Themen zu finden, Geschichten, die die Community interessiert. Diese Redakteure repräsentieren das Medium nach außen und kümmern sich auch um den Diskurs mit der Community. Ohne Community-Management kann man keine Social-Media-Plattform betreiben. Nur einen Facebook-Account online zu stellen und auf Likes zu warten ist der falsche Ansatz.“

Blogger einbinden

Was bedeutet diese Entwicklung für die Public Relations? Die tägliche Arbeit mit den Journalisten verlangte zunehmend auch Socal Media Relations. So wie es in Medienhäusern Social-Media-Redakteure geben soll, so soll es auch in PR-Agenturen oder Unternehmen Zuständige dafür geben. Auch Blogger sollten in die tägliche Arbeit integriert werden. Wie das geht, könne man bei Nokia beobachten. Hier würden extra Veranstaltungen für die Blogger-Community gemacht oder versucht, sie mit speziellen Themen zu bedienen, um nicht nur auf den klassischen Journalisten zu setzen.

Acht Millionen potenzielle Journalisten

Der Trend in der Pressearbeit gehe dazu, nicht nur auf Social Media seine Themen zu verbreiten sondern generell eine größere Community anzusprechen. Sempelmann: „Man hat es heute eben nicht mehr nur mit einer Handvoll Medien zu tun. Heute kann jeder mitreden, jeder seine Meinung abgeben. Aufgrund der Social Media-Plattformen gibt es in Österreich acht Millionen potenzielle Journalisten, genauso wie es acht Millionen Fußballtrainer gibt.“ Das sei sowohl für die klassischen Journalisten und Medienhäuser eine große Herausforderung als auch für Unternehmen, die in keiner Weise darauf vorbereitet sind und PR-Agenturen, die auch nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen.“

Sempelmann zitiert den Zeitungsdesigner Mario Garcia: Journalisten, die glauben, dass sie ihre Arbeit so weitermachen könnten wie bisher, müssten in Pension gehen. „Man muss in diesem täglichen, minütlichen Konzert mitspielen und proaktiv mit der Community umgehen. Das ist eine große Herausforderung, die uns zeitlich immer wieder an unsere Grenzen bringt“, sagt Sempelmann. (ae, derStandard.at, 4.6.2012)

So tickt die Zeit

Wolfgang Blau, Chefredakteur bei Zeit Online, hielt am „News! Summit“ 2011 in Hong Kong einen Vortrag über die Arbeit der Online-Redaktion der Zeit. Mit 60 Mitarbeitern (vor zwei Jahren waren es noch 16) ist der Newsroom von Zeit Online um einiges größer als der des WirtschaftsBlatts. Am „Weg in ein neues journalistisches Zeitalter“, wie es Blau formuliert ist aber die Zeit mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert wie das WirtschaftsBlatt.

Blau hat seine 15 Minuten lange Rede (in Englisch) auf Vimeo gepostet.

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