Ein kleines bisschen Kunst

Auf Anfrage von IBM Österreich habe ich für den jährlichen Kunstkalender des Unternehmens zwei Kalenderblätter gestaltet. Der Schriftsteller Franzobel, der frühere trend-Chef Helmut A. Gansterer, die Künstlerin Martina Schwetina sowie Stefan Schmitzer, Julya Rubinowich und Karin Tzschentke haben die weiteren Blätter kreiert.

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Als Anstoß für die lieferte IBM zwei Sujets, die wegen des 100-jährigen Firmenjubiläums die Zahl 100 mit Grafiken kombinierten.

Für den Monat Mai erhielt ich folgende Grafik:

ibm_03Sie inspierierte mich dazu, das Wort „TIME“ in 100 Nullen und Einsen der Schrift „Times“ zu verstecken. In der Schriftgröße 100 Punkt
(Time in 100 zeroes and ones of Times, 100 pt)

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Für den Monat November erhielt ich folgende Grafik: ibm_04Sie inspirierte mich zu dem Text: „Der Rucksack, in dem er die Kristalle gepackt hatte, drückte schwer in Georgs Rücken, Wieder grollte der Donner. Besorgt blickte der junge Wissenschaftler zurück Richtung Gipfel. „Der Berg mag es nicht, wenn man seine Kristalle nimmt“, hatte man ihn gewarnt. Doch er musste die geheimnisvollen, metallisch glänzenden Steine haben und sie im Labor in Rüschlikon untersuchen. Als er endlich im Tal war wusste Georg noch nicht, dass er auf dem Weg war, die Hochgeschwindigkeits-Supraleiter zu entdecken.“

Als Erklärung dazu: Der Text ist eine Hommage an den IBM-Wissenschaftler Georg Bednorz. Der 1950 geborene Deutsche wurde 1987 gemeinsam mit Karl Alexander Müller für die Entdeckung der Hochtemperatur-Supraleiter in Keramiken aus Kupferoxiden mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet. Bednorz arbeitete im Sommer 1972 erstmals als Sommerstudent im IBM-Labor in Rüschlikon. Von 1973 bis 1974 war er abermals im Forschungslabor und untersuchte dort das Kristallwachstum der Peroowskiten – schwarz-glänzende Mineralien, die auch in den Schweizer Bergen rund um Rüschlikon zu finden sind.

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Die Gestaltung des Kalenders hat der Wiener Grafik-Designer Martin Czapka übernommen. Eine Flash-Animation des gesamten IBM Kunstkalenders 2012 hat Czapka auf der Publishing-Plattform issuu.com zur Ansicht hochgeladen. Zur Ansicht bitte unten auf das Titelblatt des Kalenders klicken.

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http://issuu.com/czapka/docs/ikk2012_final

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