Zwangsarbeiter – düsteres Kapitel in der Geschichte der Bauindustrie

Oktober 2000: Der Versöhnungsfonds soll ehemalige Zwangsarbeiter entschädigen. Österreichs Bauindustrie hadert mit ihrer Geschichte.

Schaufeln bis zum Ende

Die von der Bauwirtschaft in der NS-Zeit eingesetzten Zwangsarbeiter hatten das härteste Los. Doch zu den von Österreichs Betrieben eingeforderten drei Milliarden für den Versöhnungsfonds wollen Unternehmen wie Porr oder Universale nichts beitragen.

Hoch oben in den Tauern, am Fuße des Großglockners, liegt die Talsperre Kaprun. Lange galt sie der Zweiten Republik als Symbol des Wiederaufbaus. Von Chruschtschow bis zum Schah von Persien wurden Politiker und Staatsbesucher nach Kaprun gefahren, um dort die Zukunft Österreichs zu bewundern: Energie aus Wasserkraft. Was die honorablen Gäste nicht wussten, ist, dass sie auf ein Monument des Grauens blickten. Bis heute ist kaum bekannt, dass die größte Staumauer der Alpen nicht in wenigen Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg gebaut wurde, sondern zum Großteil bereits während des Krieges, unter massivem Einsatz von Zwangsarbeitern errichtet wurde.

Nach dem Scheitern des Blitzkrieges hatten die Nationalsozialisten damit begonnen, ganze Züge voll Zwangsarbeitern aus den besetzten Gebieten im Osten ins Reich zu importieren. Aus Polen, Tschechien, Russland und der Ukraine wurden damals ganze Ortschaften verschleppt, um die im Reich fehlenden Arbeitskräfte zu ersetzen.

Im Sommer 1944 mussten rund 7,8 Millionen Kriegsgefangene, KZ-Häftlinge und die so genannten Ostarbeiter im Deutschen Reich ihren unfreiwilligen Arbeitsdienst leisten, etwa 700.000 von ihnen auf dem Gebiet des heutigen Österreich. Das schwerste Los hatten dabei jene gezogen, die in der Baubranche schuften mussten. Nach Schätzungen des Historikers Florian Freund waren das Ende 1943 rund 65.500 Ostarbeiter, 15.000 KZ-Häftlinge und 15.000 Kriegsgefangene.

Endstation Stollen. Unter denen, die in der Baubranche arbeiten mussten, war die Sterberate besonders groß. Ein gefürchtetes Himmelfahrtskommando war der Stollenbau in Ebensee, wo in den letzten Kriegsjahren riesige unterirdische Stollen angelegt wurden, um die Rüstungsindustrie vor feindlichen Bomben zu schützen. Unter den Baufirmen, die dieses Stollensystem errichteten, gab es regelrechte Kämpfe um die besten Arbeitskräfte aus dem eigens dafür angelegten Nebenlager des KZ Mauthausen. Alle Bauunternehmen, die dabei mitgearbeitet haben, unter ihnen die Stuag, die Universale, Rella, Hofmann & Maculan, Ferrobetonit und Swietelsky, haben auch KZ-Häftlinge en gros eingesetzt. Dank der akribischen Nazi-Bürokratie gibt es heute noch Dokumente, so genannte Häftlingsanforderungen, auf denen genau nach Baufirma und Kommando festgelegt wurde, wo welche Zwangsarbeiter eingesetzt wurden.

Florian Freund: „Die Baufirmen wurden dabei nicht mit Arbeitskräften zwangsbeglückt. Sie stellten selbst nur die Meister und die Aufseher und forderten die Arbeiter bei den Arbeitsämtern an. Diese waren die Schnittstelle zwischen den Baufirmen und der SS, die ein regelrechtes Arbeitskräfte-Leasing betrieb.“

Da die Firmen an die SS Häftlingsentgelte bezahlen mussten, wurden Kranke und Arbeitsunfähige umgehend wieder an das Lager abgeschoben, um die Kosten zu senken. Freund: „Was dort geschah, lag zwar nicht in der Macht der Firmen, war aber eine unmittelbare Folge ihres Handelns: Die Zurückgeschickten wurden ermordet.“

Versöhnungsfonds. Anfang des Jahres hat sich die österreichische Bundesregierung des seit 55 Jahren aufgeschobenen Themas angenommen und die ehemalige Präsidentin der Nationalbank, Maria Schaumayer, zur Regierungsbeauftragten ernannt, um mit der Vergangenheit endlich ins Reine zu kommen und eine Wiedergutmachung an die noch lebenden Zwangs- und Sklavenarbeiter zu initiieren. Mitte Juli hat der Nationalrat schließlich in seltener Einstimmigkeit ein Gesetz zur Einrichtung eines Versöhnungsfonds beschlossen und die Wirtschaft aufgefordert, sich an den Entschädigungszahlungen zu beteiligen. Zu den sechs Milliarden Schilling, die der Fonds zur Verfügung stellt, soll die Wirtschaft drei Milliarden beitragen.

Milliarden gesucht. Hans Peter Haselsteiner, Vorstandsvorsitzender der Bau Holding Strabag AG, ist einer der wenigen der Baubranche, die sich bereits einverstanden erklärt haben, dabei mitzuziehen. Im Namen der Bau Holding hat er bereits 25 Millionen Schilling für den Fonds bereitgestellt. „Mit Geld kann man hier ohnehin nichts gutmachen. Ich glaube, es ist tatsächlich so, dass sich alle verpflichtet fühlen, etwas beizutragen. Für die Branche ist es ein stark psychologisches Thema, aber der Zahlungsgrund ist eigentlich unbestritten“, sagt Haselsteiner, der sich eine Beteiligung der gesamten Industrie und eine faire Aufteilung der Zahlungen wünscht. Haselsteiner: „Es soll nicht das Gefühl einreißen, dass einige nicht mitziehen und die anderen die Dummen sind.“

Insbesondere ruft Schaumayer auch die Bauindustrie auf, sich an den Zahlungen zu beteiligen. Schaumayer: „Die Bauwirtschaft ist schließlich eine jener Industrien, die davon am stärksten betroffen ist und auch am meisten profitiert hat. Die Historikerkommission hat errechnet, dass rund zwölf Prozent aller Zwangsarbeiter auf die Bauwirtschaft entfallen.“ Sie erwartet sich daher, dass sich die Bauindustrie mit rund 100 Millionen Schilling an dem Versöhnungsfonds beteiligt.

Fehlende Solidarität. In der Baubranche fühlen sich jedoch bei weitem nicht alle verpflichtet, bei den Zahlungen mitzuziehen. Obwohl die Firma Swietelsky beispielsweise direkt in Zusammenhang mit dem Einsatz von Zwangsarbeitern gebracht werden kann, weigert sich ihr Generaldirektor Helmut Brustmann, zu den Entschädigungszahlungen überhaupt Stellung zu nehmen, und Porr-Generaldirektor Horst Pöchhacker meint dazu: „Die Porr hat im 45er Jahr null Vermögen gehabt, kann also gar nicht von Zwangsarbeitern profitiert haben, und rein objektiv kann es kein Vorstand einer Firma verantworten, dafür Geld herzugeben.“ Der Vorstand sei schließlich seinen Eigentümern verpflichtet und könne nicht so einfach Ausgaben in Millionenhöhe beschließen.

Pöchhacker kann es sich auch nicht vorstellen, dass sich die Baubranche in der von der Bundesregierung gewünschten Höhe von 0,2 Prozent ihres Umsatzes am Versöhnungsfonds beteiligt. Pöchhacker: „Die Auftragslage ist schlecht, und in der Branche häufen sich die Insolvenzen. Die öffentlichen Auftraggeber haben mit ihrer Tiefpreispolitik in den letzten Jahrzehnten daran mitgewirkt, dass die Baubranche nichts verdient. Die 0,2 Prozent sind für unsere Branche einfach zu hoch gegriffen.“

Auch als Präsident der VIBÖ, der Vereinigung Industrieller Bauunternehmer Österreichs, könne Pöchhacker niemand empfehlen, sich an den Zahlungen zu beteiligen. Pöchhacker: „Wie der Rest der Branche das Thema handhabt, kann ich nicht beeinflussen. Am ehesten ist das noch vertretbar, wenn man in einem der Länder, die von dem Fonds profitieren, sehr aktiv ist. Die Bau Holding mit ihren zahlreichen Auslandsaktivitäten ist wohl die, die sich dabei am leichtesten tut.“

Abgesehen davon verweist Pöchhacker als Porr-Generaldirektor auf die bereits getroffene Vereinbarung der Bank Austria und der Creditanstalt mit dem Anwalt Ed Fagan und dem World Jewish Congress zur Wiedergutmachung für Opfer des Holocaust.

Im Gespräch mit dem trend fordert Fagan die Österreich jedoch auf, die Zahlungen nicht länger hinauszuschieben. Fagan: „Wir fordern eine rasche Lösung, sonst wird es weitere Klagen geben.“

Auch Universale-Vorstandsdirektor Heinz Fellner findet die 100 Millionen Schilling, die von der Bauindustrie in den Versöhnungsfonds eingezahlt werden sollen, als zu hoch angesetzt und verweist ansonsten postwendend an die Creditanstalt. Fellner: „Das ist eine Frage, wo ich überhaupt nichts dazu sagen kann. Eine Entscheidung diesbezüglich ist Sache des Eigentümers.“ Hans Peter Haselsteiner habe es als Eigentümer leicht, so etwas zu beschließen. Ihm als Mitglied des Universale-Vorstandes wären jedoch die Hände gebunden.

Creditanstalt-Sprecher Gerhard Reidlinger erklärt die Position der Banken: „Die CA wurde als Erstes mit der Forderung nach Entschädigungszahlungen konfrontiert und hat von sich aus einen Vergleich angestrebt.“ Die Bank habe in Summe bereits 45 Millionen Dollar an Entschädigungszahlungen zur Verfügung gestellt, die jetzt noch in zweiter Instanz vor dem US-Gericht bestätigt werden müssten. Reidlinger: „In dieser Vereinbarung hat sich die Creditanstalt auch versichern lassen, dass in Zukunft keine weiteren Ansprüche mehr auf Entschädigungszahlungen an zu dem Konzern gehörende Unternehmen gestellt werden. Die Forderungen der ehemaligen Zwangsarbeiter sind damit also bereits abgegolten.“

Die Regierungsbeauftragte Maria Schaumayer will sich damit jedoch nicht zufrieden geben, schließlich sei der Versöhnungsfonds eine Goodwill-Aktion, zu deren Beteiligung die gesamte Wirtschaft aufgerufen ist. „Bei dem Vergleich der Bank Austria und der Creditanstalt sind die Zwangsarbeiter überhaupt nicht im Vordergrund gestanden. Dabei ging es vor allem um Entschädigungen an ehemalige Kontoinhaber der Banken und die Besitzer von Wertpapieren“, sagt Schaumayer. Mit der Porr, der Universale und der Wienerberger seien daher immer noch dringend Gespräche notwendig.

Die ÖIAG hat als Erste auf den Aufruf Schaumayers reagiert und eine Milliarde Schilling bereitgestellt. Wolfgang Eder, Vorstandsdirektor der VOEST-Stahl AG: „Für uns ist das die richtige Entscheidung, um den Menschen im Osten völlig losgelöst von rechtlichen Überlegungen eine finanzielle Hilfe zukommen zu lassen.“ Natürlich gäbe es dabei auch handfeste wirtschaftliche Interessen, endlich Klarheit zu schaffen und zu einem Rechtsfrieden zu kommen, meint Eder. Die ÖIAG knüpfte ihre Zahlung allerdings an die Bedingung, dass die gesamte Wirtschaft einen Beitrag zu dem Fonds leistet. Eder: „Wir denken dabei vor allem an die Kammern und erwarten, dass diese ebenfalls Beiträge leisten, damit es keine Trittbrettfahrer gibt.“ Christian Domany, Generalsekretär der Wirtschaftskammer, will darüber jedoch noch nicht sprechen. Er hält es jedoch für denkbar, dass die Kammer am Ende einen Abrundungsbetrag zum Fonds beischießt, sollten die drei Milliarden nicht aufgetrieben werden. Domany: „Das heißt aber nicht, dass die Kammer den Fonds von jedem Betrag aus auf drei Milliarden Schilling aufstockt.“

Mit der Milliarde der ÖIAG und den bisher unterschriebenen Verpflichtungserklärungen der Wirtschaft sind bereits zwei der drei Milliarden gesichert. Schaumayer: „Jetzt appellieren wir nochmals an alle Unternehmen, sich an dem Fonds zu beteiligen, da Zahlungen erst dann geleistet werden können, wenn die Finanzierung gesichert ist und die Rechtssicherheit besteht, dass danach keine weiteren Ansprüche mehr an die Republik Österreich und ihre Wirtschaft gestellt werden.“

Christoph Kainz, der die von der Wirtschaftskammer gegründete Arbeitsgemeinschaft „Plattform humanitäre Aktion“ leitet und die Verpflichtungserklärungen der Wirtschaft sammelt, bis der Fonds mit den Auszahlungen beginnt, hofft ebenfalls, dass die Unternehmen im Umfeld der Bank Austria und der Creditanstalt doch noch einlenken. „Zwingen kann man sie natürlich nicht“, meint Kainz, wenn die Unternehmen ihre Haltung nicht ändern, werde es schwer sein, die drei Milliarden bereitzustellen. Kainz hofft, dass es in den nächsten Wochen zu einer Einigung kommt, damit der Fonds wie geplant im Oktober unterzeichnet werden kann und noch heuer erste Zahlungen daraus geleistet werden können.

Maria Schaumayer meint dazu: „Es ist ein Branchenthema, das jetzt rasch und unbürokratisch gelöst werden muss. Es haben sich schließlich auch Firmen, die erst in den letzten Jahren gegründet wurden, bereit erklärt, in den Versöhnungsfonds einzuzahlen. Um die drei Milliarden Schilling aufzubringen, ist eine Solidaraktion der gesamten Wirtschaft notwendig, bei der auch die Baukonzerne, die den Banken gehören, mitziehen müssen.“

Schaumayer will sich jedenfalls nicht von ihrem Kurs abbringen lassen und bringt ein weiteres Argument ins Spiel, warum sich die gesamte Bauindustrie am Versöhnungsfonds beteiligen soll. „Uns geht’s vor allem auch darum, Rechtsfrieden zu bekommen. Wir müssen den Gerichten in den USA klarmachen, dass der Versöhnungsfonds eine Gemeinschaftsaktion des österreichischen Staates und der gesamten Wirtschaft ist und zukünftige Klagen nicht im Interesse der USA sind.“

In einem Brief an die Historikerin Margarethe Ruff, die sich seit langem mit dem Schicksal der Zwangsarbeiter in der Baubranche beschäftigt, beschreiben die Ukrainer Wladimir Dimitrowie und Wladimir Iwanowe ihren Leidensweg. Beide wurden 1943 als Sechzehnjährige nach Österreich verschleppt und mussten hier als Bauarbeiter Schwerstarbeit leisten. „Wir arbeiteten für die Firmen AST&Co und Musel, mit Beton und Eisen, zwölf Stunden am Tag. Die Verpflegung war schlecht, unsere Kräfte am Ende. Unsere Gesundheit ist bis heute ruiniert“, steht in dem Schreiben der beiden heute hochbetagten Männer, die sich erkundigen, ob die Unternehmen noch existieren und ob es nach all den Jahren eine Möglichkeit gäbe, für die erlittenen Qualen zumindest eine geringe Entschädigung zu erhalten. Die Antwort blieb bislang aus.

ENTSCHÄDIGUNG NACH 55 JAHREN

Das Gesetz zur Versöhnung

Sechs symbolische Milliarden für ehemalige Zwangsarbeiter.

Mit dem am 17. Juli beschlossenen Bundesgesetz „Fonds für Versöhnung, Frieden und Zusammenarbeit (Versöhnungsfonds)“ wurde ein Fonds zur Entschädigung ehemaliger Sklaven- und Zwangsarbeiter des nationalsozialistischen Regimes auf dem Gebiet der heutigen Republik Österreich eingerichtet.

Da es keine rechtliche Grundlage zur Entschädigung von ehemaligen Zwangsarbeitern gibt, ist der Fonds eine freiwillige Geste der Republik, die einen Beitrag zur Versöhnung mit den ehemaligen Zwangsarbeitern während des Zweiten Weltkriegs leisten soll.

Aus dem für die geschätzten 150.000 Anspruchsberechtigten mit sechs Milliarden Schilling dotierten Fonds erhalten ehemalige Zwangsarbeiter eine einmalige finanzielle Leistung, deren Höhe sich nach der Art der Zwangsarbeit richtet. Sklavenarbeiter ehemaliger Konzentrationslager erhalten 105.000 Schilling, Zwangsarbeiter, die in Industrie, Gewerbe, Bauwirtschaft, Elektrizitätswirtschaft und in der sonstigen gewerblichen Wirtschaft, in öffentlichen Einrichtungen, bei Reichsbahn oder Reichspost eingesetzt wurden, erhalten 35.000 Schilling und jene, die in der Land- und Forstwirtschaft arbeiten mussten, 20.000 Schilling.

Als Stichtag für die Zahlungen gilt der 15. Februar 2000. Bei Bezugsberechtigten, die danach versterben, geht das Geld an die Erben. Die Anträge auf Entschädigung müssen binnen zwei Jahren nach Erlass des Gesetzes eingebracht werden.

Die von der Wirtschaft in den Fonds eingezahlten Milliarden werden bis zur Bestätigung eines Rechtsfriedens von der ARGE „Plattform humanitäre Aktion“ der Bundeswirtschaftskammer verwaltet.

2 Gedanken zu „Zwangsarbeiter – düsteres Kapitel in der Geschichte der Bauindustrie“

  1. Anmerkung: Die sechs symbolischen Milliarden sind Schilling-Milliarden. Umgerechnet in Euro entspricht der damals zugesagte Gesamtbetrag 436 Millionen Euro. KZ-Sklavenarbeiter erhielten somit 7630 Euro, die unter anderem in der Industrie und der Bauwirtschaft eingesetzten Zwangsarbeiter eine Entschädigung von 2543 Euro und jene, die in der Land- und Forstwirtschaft arbeiten mussten 1453 Euro.

  2. Ja die Zwangsarbeiter waren eine große Schande für Österreich.
    Es ist wirklich schlimm, dass wir uns mit so etwas heute beschäftigen müssen.

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